Das SharityBikeProject legt eine Pause ein

Die Entscheidung, das SharityBikeProject auf unbestimmte Zeit ruhen zu lassen ist mir wirklich nicht leicht gefallen. Es war von Anfang an eine Herzensangelegenheit und ist es bis heute geblieben.

Grade, weil ich auch immer wieder gesehen habe, wie glücklich die Menschen waren, denen ich mit einem neuen gebrauchten Rad eine Freude machen konnte. Diese wäre aber ohne die tatkräftige Hilfe einiger Leute gar nicht möglich gewesen. Aber auch die Unterstützung des Projekts an anderer Stelle war und ist mir sehr wichtig. Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei Andreas von eventusDruck aus Recklinghausen und Claudia von der Schörtfabrik aus Duisburg bedanken, die mir Hoodies und andere Dinge mit dem SBP-Logo drauf zur Verfügung gestellt haben; aber auch bei Dennis von der Continentale Versicherung ebenfalls aus Recklinghausen. Er hat für das SharityBikeProject eine ganze Kiste Flyer und Visitenkarten spendiert. Aber auch bei Aljosha und seinem Team von Lucky Bike „Schlemmbach“ aus Düsseldorf möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Denn mit diesen Jungs zusammen konnte ich die erste große Schrauberaktion durchführen. Wir konnten über zehn Räder fertig machen, die alle glückliche neue Besitzer gefunden haben. Aber mein besonderer Dank geht an alle diejenigen, die das ganze Projekt erst möglich gemacht haben und ihre Räder gespendet haben. Ohne diese tollen Menschen wäre das Ganze nur eine Idee geblieben.
VIELEN VIELEN DANK!

Ob oder wie und wann das Projekt weitergehen wird kann ich an dieser Stelle leider noch nicht sagen. Es gibt in meinem privaten Leben grade eine Menge an Verändergungen, für die ich viel Kraft und vor allem Zeit brauche. Und genau deswegen schaffe ich es momentan nicht die notwendige Zeit für das Projekt aufzubringen, die es erfordert. Ich habe nämlich auch erkennen müssen, dass ich einigen Leuten ein neues gebrauchte Rad in Aussicht gestellt habe, dieses dann aber leider nicht umsetzen konnte. Bei diesen Menschen möchte ich mich hier entschuldigen. Es war nicht meine Absicht irgendwem Hoffnungen zu machen, die dann nicht erfüllt werden konnten.

Alle Räder und Ersatzteile, die gespendet wurden und noch nicht ver- und bearbeitet werden konnten, werden an andere, ähnliche Projekte gespendet. Ich möchte damit den Eindruck vermeiden, dass ich mich an dem Projekt bereichern wollen würde. Dieses Gerücht ist mir nämlich vor einiger Zeit zugetragen worden, was mich sehr verletzt hat. Es war vielleicht, neben der fehlenden Zeit, auch ein Punkt, der mich über mein Projekt hat nachdenken lassen. Ich weiß nicht, ob es Neid oder Missgunst war, das diese Menschen dazu bewogen hat so etwas in die Welt zu setzen. Es hat mir zwar ein paar schlaflose Nächte bereitet, aber die sind zum Glück auch vorbei. Ich sehe es mehr als eine Art kleiner Anerkennung. Denn wer so etwas verbreitet setzt sich mit dem Projekt auseinander und ist auch ein Stück weit neidisch. Denn Missgunst entsteht fast immer aus Neid.

Wie dem auch sein. Das SharityBikeProject bleibt bis auf Weiteres im Standby-Modus. Aufgeben kann und will ich es nicht, nur fehlt mir momentan eben leider die Zeit und die Kraft dafür. Ich bedanke mich bei allen, die das Projekt unterstützt haben, die mir Mut zugesprochen haben und mir viele nette und liebe Wort haben zukommen lassen.

Vielen, vielen Dank!
Euer Bernhard

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Ein Kommentar zu “Das SharityBikeProject legt eine Pause ein
  1. Solveig Jürgensen sagt:

    Moin Bernhard,
    ich habe stets mit Begeisterung verfolgt was Du auf die Beine gestellt hast und wie viele Menschen Du mit fahrbaren Rädern beglückt hast. Und dafür möchte ich Dir ein ehrliches Lob aussprechen. Aus eigener Erfahrung weiß ich leider, dass es immer Menschen gibt, die zu allem und jedem dummes Zeug von sich geben müssen.
    Es gibt in einem jeden Leben den Punkt an dem man „STOP“ rufen muss um sich auch mal ganz gezielt mit sich selber zu beschäftigen. Nimm also auch Du Dir die nötige Zeit, repariere Dein Privatleben und lass die Gedanken so lange trudeln bis Du den für Dich richtigen Weg gefunden hast. Hab es so gut wie irgend möglich.
    Positive Grüße aus Flensburg sendet Dir Solveig.

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