Über uns

Auch wenn es hier immer wieder „wir machen“ oder „uns freut es“ heißt, so ist das SHARITY BIKE PROJECT eigentlich eine One-Man-Show. Aber eben nur eigentlich. Denn ohne die Unterstützung und Hilfe vieler lieben Menschen wäre dieses Projekt nicht möglich.

Was heißt „über uns“? Wer steckt hinter dem Projekt?

SBP_Spende-150701Initiator und Macher des SHARITY BIKE PROJECTs bin ich, Bernhard Hinsken. Ich bin studierter Bauingenieur und habe (leider) erst recht spät meine Liebe zum Biken entdeckt; ganz genau mit Ende 35. Als Sommerkind des Jahrgangs 1975 habe ich mich sportlich früher sehr intensiv mit dem Windsurfen befasst und bin viele Regatten bis hin zum Deutschen Windsurf Cup (DWC) gefahren. Dabei lag der Spaß am Wettkampf deutlich vor dem sportlichen Erfolg. Ähnlich sah es dann auch mit dem Laufen aus, was ich während meines Studiums im schönen Wismar für mich entdeckte.

Beruflich stark eingespannt habe ich dann für mich einen Sport gesucht, der mich in die Natur bringt, den ich sowohl alleine als auch mit anderen zusammen machen kann und dann auch noch an Wettkämpfen teilnehmen lässt. Und da mich Mountainbikes immer schon irgendwie fasziniert haben habe ich mir ein eben solches zugelegt, um es „einfach mal auszuprobieren“.

Und so wurde aus einer Idee ohne Vorwarnung eine absolute Leidenschaft. Vier Woche und ca. sechs Ausfahrten nach dem Bike-Kauf stand meine erste Teilnahme beim 24h-Rennen in Duisburg an. Es folgten Teilnahmen an CTFs und Marathon-Rennen, jedoch fehlte da ein wenig der Nervenkitzel. Dieser kam dann hinzu, als ich mir mein erstes Enduro-Bike gekauft habe und so die entspannten Touren mit guten Abfahrten kombinieren konnte.

Das war dann auch der Anfang, dass sich das eine oder andere an Material angesammelt hat. Es kamen weitere Helme hinzu, es gab immer mal wieder ein neues Trikot oder auch ein Satz neuer Protektoren wurde gekauft. Und da auch bei mir der Platz im und auf dem Schrank leider nur endlich ist musste ich mich von dem einen oder anderen Teil trennen. Die Frage war nur: Wohin mit den Sachen? Zum Verkaufen hätte es sich gelohnt, zum Wegschmeißen waren sie definitiv noch zu gut und zu schade. Und so habe ich überlegt, dass ich sie ja spenden könnte. Nur… wohin?

Das SHARITY BIKE PROJECT: Die Idee

So kam dann die Idee des SHARITY BIKE PROJECTs im Frühjahr 2015, als ich eben vor genau dieser Frage stand. Also schaute ich mich in Foren und sozialen Netzwerken um und habe bei Facebook in einer MTB-Gruppe genau dieses gefragt: „Weiß jemand wohin ich ein paar Helme spenden kann?“ Das war dann die Initialzündung für das Projekt. Denn es kamen viele positive Reaktionen und auch weitere Angebote von anderen Bikern, die auch noch was abzugeben hatten. Dieses hatte mich dann beflügelt eine eigene Gruppe auf Facebook zu gründen und der Name SHARITY BIKE PROJECT war geboren. Nachdem ich viele meiner Facebook-Freunde in diese Gruppe eingeladen hatte kam es zu einer regelrechten Flut an Posts, wo alles Mögliche angeboten wurde, was mit Radfahren zu tun hat.

SBP_Aktion-150626Und als sich dann jemand aus einem Mountainbike-Verein aus Plauen/Sachsen gemeldet hatte war das erste konkrete Sammelziel vorhanden. Dieser Verein betreibt viel Kinder- und Jungendarbeit und widmet sich dabei dem Downhill-Sport. Also waren Fullface-Helme, Protektoren und Trikots gefragt. Und da ich zufälliger Weise keine zwei Monate später wegen einem MTB-Rennens eh in der Nähe war wurde die Werbetrommel gerührt. Und dieses Trommeln wurde erhört. Mehr als zwei vollgepackte Umzugskartons kamen zusammen. Diese konnte ich dann auch persönlich übergeben und die Freude über diese Spende war dem Vereinsvorsitzenden wirklich anzusehen.

Es sollte aber nicht bei dieser einen Aktion bleiben. Denn kurz nach der offiziellen Gründung des Projekts im Mai 2015 kam die WAZ, eine der größten Zeitungen im Ruhrgebiet, und auch das Stadtfernsehn aus Duisburg – Studio 47 – auf mich zu und wollten über das Projekt berichten. Und diese Berichte lösten wieder eine Spendenflut aus. Dieses Mal waren es aber „richtige“ Fahrräder. Fahrräder, die in Kellern oder Garagen standen, die niemand mehr nutzen wollte, die aber auch niemand wegschmeißen wollte. Hier lag wohl der gleiche Gedanke zugrunde wie bei mir: Zu schlecht zum Verkaufen, zu gut zum Wegschmeißen.

Eure Spenden und unsere Aktionen

Und so ging es dann in schöner Regelmäßigkeit in ganz Duisburg und der nahen Umgebung los zum Einsammeln von Fahrrädern. Es kamen City- und Tourenräder, aber auch Kinder- und Jugendräder zusammen. Diese waren zwar alle noch in einem guten und ordentlichen Zustand, dennoch wollte ich sie nicht so einfach weitergeben. Und habe ich dann Ende September das erste „Schrauben für den guten Zweck“ organisiert. Dafür hatte sich ein Fahradladen aus Düsseldorf bereiterklärt mich und uns zu unterstützen. Es wurden an einem Sonntag über zehn überwiegend Kinder- und Jugendräder in einer gemeinschaftlichen Aktion wieder komplett fahrbereit gemacht.

SBP_Spende-150912_2Ebenfalls dort wieder fahrtüchtig und zusammengebaut wurde ein Fahrrad für eine junge alleinerziehende Mutter. Wir haben ein Damenrad, einen passenden Kindersitz und ein Kinderfahrrad an eine befreundete Sozialarbeiterin übergeben können, die sich um die junge Familie kümmert.

Aber grade auch die aktuelle Situation mit den ganzen hier lebenden Flüchtlingen hat mich und uns zum Handeln animiert. So konnte ich schon ein paar Fahrräder an junge Syrer übergeben. Und wenn ich eines in diesem Zusammenhang erwähnen darf: Diese ehrliche Dankbarkeit, die aus diesen Augen gesprochen hat, als die jungen Männer die Fahrräder und Helme in Empfang genommen haben, ist mit keinem Geld der Welt zu bezahlen!

Es gibt auf allen Seiten nur Gewinner: Die Leute, die ein Fahrrad spenden, freuen sich, dass sie wieder Platz im Keller oder der Garage haben und darüber hinaus etwas Gutes tun. Die Freunde und Bekannte, die mir bei der Instandsetzung der Räder helfen haben einen schönen Tag und es wird viel gelacht. Und letztendlich die Personen, die die Räder bekommen. Sie freuen sich am Meisten, da sie zum einen ihren Aktionsradius erheblich erweitern können, und sind zum andere sehr dankbar für die große Unterstützung, die ihnen zuteil kommt.

Mittlerweile hat sich das Bike-Projekt auch aufs Laufen ausgedehnt. Denn neben den ganzen Spenden rund ums Fahrrad kamen mit gespendeten Trikots auch viele Laufshirts. Diese konnte ich an einige Laufprojekte in Duisburg und Umgebung übergeben. Hier werden mehrmals in der Woche Laufgruppen für Flüchtlinge angeboten, die ich mit der Laufbekleidung ausstatten konnte.

Ich habe selbst noch keine Idee, wohin die Reise des SHARITY BIKE PROJECTs gehen wird. Ich weiß aber, dass es unglaublich viel Spaß macht zusammen mit anderen etwas Gutes für bedürftige Menschen zu tun. Und was kann es da Schöneres geben, als seine eigene Leidenschaft mit anderen zu teilen?

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